Garten
Welche Bedeutung hat der Garten für mich? Was ist eigentlich ein Garten?
Er schenkt uns Nahrung.
Aber es geht nicht um materiellen Ausbeute.
Es öffnet sich der Blick für eine tiefere Fülle – kühlende Schatten, tanzende Blüten, das unsichtbare Weben einer Harmonie.
Die Bäume die auch manchmal ihre Früchte verweigern, sie haben auch eine tiefere, viel umfassendere Aufgabe: Sie wurden zu Schattenspendern, zu Kronen für den Vogelgesang, zu tanzenden Blüten im Frühling, die das Leben selbst feiern. Sie haben sich dem Rhythmus des Ortes angepasst, anstatt sich für einen erzwungenen Ertrag zu erschöpfen. Nutzdenken
Der Garten erinnert immer wieder daran: Wahre Fülle misst sich nicht an den Körben, die wir füllen, sondern an der Lebendigkeit, die wir mehren, bewahren und in der wir ruhen dürfen. Und so schenkt der Garten uns unaufhörlich diese wunderschönen, weiten Impulse.
Er ist ein Verbindungselement zwischen meinem Sein und der äußeren Natur, dass ich berühren und mitgestalten darf.
Und es gestaltet mich.
Diese Verbindung hat etwas sehr ehrliches, etwas zutiefst Wahrhaftiges. Ich kann frei gestalten und doch bewege ich mich innerhalb der Naturgesetze.
Ja es ist Leben.
Wir sind frei und doch umgeben von Regeln und oft unkontrollierbaren Einflüssen.
Aber hier im Garten können kulturelle Muster fallen.
Ein offener Raum in dem die Freiheit eines selbst bestimmten Lebens einer Ordnung begegnet die sich ebenso frei entfalten kann und sich ebenso frei anfühlt.
Unser Gemüsegarten /ganz praktisch